Thomas Jefferson sagte einst...
"Travelling makes men wiser, but less happy."
Dem wollte ich eigentlich zunächst energisch widersprechen, da ich bisher ja an und für sich* immer der Meinung war, daß ich auf oder nach Reisen nicht nur weiser (?), sondern auch entschieden happiger wäre - solange ich mir mein Ziel selber aussuchen bzw. meine Route und die jeweiligen Beschäftigungen dort nach meinen persönlichen Vorlieben einrichten kann. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto eher kann ich Jeffersons Gedanken nachvollziehen:
Um verreisen zu können brauche ich Geld.
Um Geld zu bekommen muß ich arbeiten.
Arbeiten zu müssen macht mich decidedly unhappy.
Zu verreisen impliziert, daß ich Geld habe, was wiederum impliziert, daß ich gearbeitet habe, was wiederum impliziert, daß ich mich unhappig gemacht habe. Kurz: travelling = unhappy. Sollte der alte Jefferson am Ende also doch Recht behalten. Der Sack.
*Stemberger-Rudi-Gedächtnisfloskel

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