Und wieder 48 Stunden
Der kleine Herr Tigger hat mal wieder einen Umzug hinter sich. Nach seiner Irrfahrt durch Regensburger Wohn-, Tier- und Kaiserheime hat er jetzt hoffentlich einen Platz gefunden wo er auf Dauer bleiben kann. Daheim bei meinen Eltern nämlich.
Die Fahrt hat er eigentlich ganz gut überstanden, auch wenn er ständig rumgeplärrt hat und furchtbar gejammert hat (vielleicht wollte er auch einfach nur mitsingen). Kaum daheim ist er dann sofort bei der ersten Gelegenheit ausgebüchst und war auf und davon. Zum Glück ist er bald bei unserem Bienenhaus in eine Sackgasse gerannt wo ich ihn dann einfangen konnte.
Ansonsten hat er in den ersten zwei Tagen schon bleibende Eindrücke hinterlassen. Er hat eine Vase zerbrochen; sich im hintersten Kellerwinkel versteckt, was dazu führte, dass meine Mama sich auf der Suche nach ihm eine blutende Wunde am Kopf zugezogen hat; sich in der ersten Nacht gleichmal auf die Treppe übergeben; und gestern abend in einem unbeobachteten Moment unseren späteren Sonntagsbraten vorgekostet. Die Christbaumkugeln sind erstaunlicherweise noch alle heil.
Mittlerweile hat er sich ganz gut eingelebt und ist auch schon auf unser Haus und seine neuen Fress- bzw. Schlafplätze geeicht. Das riesige Haus verwirrt ihn zwar anscheinend noch ein wenig, aber im Zweifelsfalle orientiert er sich bisher immer in mein Zimmer und schläft neben mir. Meine Eltern haben ihn auch sofort ins Herz geschlossen.
Heute nachmittag hat er dann seinen ersten Ausflug nach draußen unternehmen dürfen, und hat den Garten ausgiebig erkundet. Seitdem liegt er im Wohnzimmer und liefert sich ein Wettschlafen mit meinem Papa. Punkte gibt es jedesmal wenn der andere aufsteht bzw. die Schlafposition wechselt. Tigger liegt momentan mit 1:3 hinten. Auch kein Wunder, bei Heimspielen auf seinem Kanapee ist mein Papa schließlich seit Jahren unbesiegt.
Frohe Weihnachten!

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