Samstag, November 03, 2007

Nach dem Essen sollst du ruh'n

Schon anstrengend, so ein Leben als Katze. Wie soll man denn auf seine 18 Stunden Schlaf pro Tag (und etwa 4 pro Nacht) kommen, wenn man jeden Tag eine riesige Dose Futter vernichten muss? Tigger hat zwar heute nach dem Frühstück auch erstmal einen Verdauungsspaziergang um den Block gemacht, war aber nach einer guten Stunde schon wieder da und hatte wieder Hunger. Er ist nämlich der ärmste Kater auf der ganzen Welt, und bekommt viel zu wenig zu essen, und lässt mich wissen, dass ich der herzloseste Mensch überhaupt bin,
weil ich es wage, ab und zu in die Küche zu gehen und zur Abwechslung mal mir selber etwas zu futtern zu holen.
Ich bin ziemlich froh, dass er auch heute morgen relativ bald wieder von seinem Ausflug nach draußen heimgekommen ist, das stimmt mich zuversichtlich, dass er sich schön langsam an mich und meine Wohnung gewöhnt und nicht demnächst abhaut und sich was andres sucht. Wenn ich vom Einkaufen wieder da bin lasse ich ihn nochmal raus, mal schaun wie lange er sich dann in den Gärten beschäftigen kann, bevor ihn der ich-muss-sicherstellen-dass-auch-in-meiner-Abwesenheit-der-Teller-gefüllt-wird-Trieb übermannt.
Ansonsten hat er anscheinend eine Vorliebe für Gitarrenmusik. Wenn ich selber spiele/singe kuschelt er sich gern an meine Füße und schnurrt für mich die Begleitung. Der Großteil meiner MP3-Playlist irritiert ihn jedoch noch sehr, am allerschlimmsten aber sind so lästige Flash-Werbungen mit furchtbar nervigen Sound, die ab und zu auf Internetseiten laufen. Wenn man dagegen Johnny Cash auf moderater Lautstärke spielt, schnurrt der Katzenmotor, dass es eine wahre Freude ist. Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Labels: ,

1 Comments:

At November 08, 2007, Blogger Barbara said...

Update!

 

Kommentar veröffentlichen

<< Home